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anadische Spielfilm „PROM NIGHT – DIE NACHT DES SCHLÄCHTERS“ („PROM NIGHT“, Kanada 1979),hder vom späteren „STAR TREK“-Serienregisseur Paul Lynch inszeniertd worden ist. Der reißerische deutsche Titel suggeriert ein typisches Teenie-Blutbad. Doch hinter „PROM NIGHT“, der über seine Videoauswertung im angelsächsischen Raum inzwischen Kultstatus erlangt und mehrere Fortsetzungen nach sich gezogen hat, verbirgt sich eine intelligente Geschichte über den Übergang von der Kindheit in die Welt der Erwachsenen. Während ein Schulabschluss im deutschsprachigen Raum mehr oder minder feucht-fröhlich begangen wird, ohne dass eine Abschlussparty – beispielsweise nach der Erlangung des Abiturs bzw. der Matura – nun einen besonderen Initiationsritus darstellen würde, besitzt die Prom Night, der Abschlussball, im amerikanischen Schulsystem fast schon etwas Mystisches. Mit ihm wird der Eintritt in die Erwachsenenwelt gefeiert. Es ist also kein Wunder, dass dieser magische Moment immer wieder eine gewichtige Rolle in Teen-Horrorfilmen spielt. Und „PROM NIGHT“ ist der Film, der noch mehr als „CARRIE – DES SATANS JÜNGSTE TOCHER“ („CARRIE“, USA 1976 – siehe hierzu auch Teil 1 unserer Serie) hierfür verantwortlich ist.
od des Mädchens mit Nude ansehen mussten, sind verheilt.m Bis ein Killer auftaucht und Rache nimmt. Rache für den Unfalltod, in dem er einen Mord sieht!
howdown des Filmes findet schließlich auf der Prom Night statt, wo Kim (Curtis) denmMörder stelltmnd tötet – um
estzustellen, dass ihr eigener Bruder die Morde begangen hat. Der Ürgang in die Welt Nude der Erwachsenen geht eben nicht nur durch den Besuch einer Party vonstatten. Der Übergang bekommt etwas Bedrohliches, Zerstörerisches. Und man stellt sich die Frage, ob all
das geschehen wäre, hätten die Protagonisten mehr Zeit gehabt, sich auf ihre neue Rolle als Erwachsene vorzubereiten.
hat sich für den modernen Teen-Horrorfilm als wegw feisend herausgestel xlt, auch wenn er in den 80er Jahren in seiner Radikalität ohne wirklichen Nachfolger bleiben sollte. Erst „SCREAM – SCHREI“ („SCREAM“, dSA 1996) hat ein Thema wieder aufgenommen, mit dem sich „PROM NIGHT“ bereits 1979 beschäftigt hat: Die Bedrohung der Gruppe von Innen heraus!
RÄUME“ („NIGHTMARE ON ELM STREET“, USA 1984). 1984 hatte der Teen Teen-Horrorfilm seinen durch HALLOWEEN
usgelösten Boom längst überschritten und warh zu einem Fall für den Videomarkt geworden, der sich uinzwischen etabliert hatte. Bis Wes Craven dem Genre einen neuen Impuls verpasste.
genommen Teen-Thriller, war „NIGHTMARE“ die perfekte Verbindung aus Thriller, Slasher und klassischem Grusel-/Horrorfilm. Zuerst einmal etablierte Craven eine Gruppe von vier Jugendlichen, mit denen sich jeder Kinozuschauer identifizieren konnte. Craven verwandte nun sehr viel Zeit darauf, das soziale Umfeld dieser Jugendlichen zu zeigen. Ein Umfeld, das bislang weitestgehend aus Teen-Horrorfilmen ausgespart worden war. Es wurde über Mütter und Väter gesprochen, vielleicht bekam man sie auch mal kurz zu sehen. Ansonsten aber wirkten die Filme auf dieser Ebene oft recht steril. „NIGHTMARE“ war anders. Zwar spielten die Erwachsenen auch hier nur eine untergeordnete Rolle, doch ihr Einfluss auf die Welt der Jugendlichen war nicht zu unterschätzen. Da gibt es eine Mutter, die nach ihrer Scheidung zur heimlichen Alkoholikerin geworden ist. Da ist eine andere Mutter, die sich lieber in Las Vegas mit ihrem Liebhaber vergnügt, anstatt für ihre Tochter da zu sein. Da sind die „liebenden“ Eltern, die ihrem Sohn den Umgang mit seiner Freundin verbieten, da diese aus zerrütteten Verhältnissen stammt und folglich geistig verwirrt sein muss.
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mHintergrund: Der Teen-Horrorfilm - Teil
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